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UTB Projekte

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Aktuelle Projekte




Aktuelle Projekte

Aktuelle Projekte



Aufwertungen am Burgenweg Ringgenberg

Projektziel: Schadburg - Besucherlenkung - Ökologie

Die Ruine Schadburg ist ein mittelalterliches Bauwerk, welches aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammt. Eine Sage besagt, dass der rechteckige Steinbau ein unvollendeter Kerker ist, dessen Errichtung vom Freiherrn Kuno von Ringgenberg in Auftrag gegeben wurde. Da Kuno von Ringgenberg einem Racheakt zum Opfer fiel, konnte dieser nie vollendet werden. Andere Vermutungen deuten darauf hin, dass die Burg zur Überwachung des Handelswegs zwischen Interlaken und Brienz eingesetzt wurde. 

Der Einwohnergemeinde Ringgenberg ist der Erhalt und die Bekanntmachung der Burgruine ein hohes Anliegen. Die Trägerschaft läuft über den Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee in enger Zusammenarbeit mit der EWG Ringgenberg. Involviert ist ebenfalls der archäologische Dienst des Kantons Bern. Um die Bedürfnisse aller involvierten Stellen abzuholen sind die Vorarbeiten zeitaufwändig und voll im Gange.

Ein Teilprojekt ist der Bau der Eidechsenburgen. Zusammen mit der Schule wurden sieben Eidechsenburgen unter fachkundiger Anleitung gebaut. Dafür konnten bereits Geldgeber gefunden werden, allerdings besteht noch ein Fehlbetrag. Über projektgebundene Spenden freuen wir uns sehr.  

Für das Gesamtprojekt werden aktuell die Kosten zusammengestellt und Geldgeber angefragt. Erst wenn die Finanzierung gesichert ist, kann mit der Umsetzung begonnen werden.











Der Burgweg nach der Aufwertung
Der Burgweg nach der Aufwertung
Der Burgweg nach der Aufwertung
Der Burgweg nach der Aufwertung






Realisierte Projekte




Realisierte Projekte

Rudolf Walther-Platz, Merligen

Der Rudolf Walther-Platz in Merligen ist ein UTB eigenes Grundstück. Ein Känzeli, welches am Thunersee liegt und eine wunderschöne Aussicht auf den See, vor allem ins untere Seebecken, bietet. Dieser Platz wurde aufgewertet. Einerseits wurden zwei Edelkastanien gepflanzt und andererseits wurde eine Abtreppung mittels Steinblöcken erstellt. Der Öffentlichkeit werden zwei Tische mit Bänken sowie ein Holzkohlegrill zur Verfügung gestellt. Haben sie kein Holz dabei? Das macht nichts, denn im Holztresor kann gegen eine kleine Entschädigung Holz und Anzündmaterial bezogen werden. Der schöne Aussichtspunkt liegt unweit vom Pilgerweg und der kleine Abstieg zum Rudolf Walther-Platz lohnt sich auf alle Fälle.





Der Rudolf Walther Platz nach der Erneuerung
Der Rudolf Walther Platz nach der Erneuerung

Englischer Garten, Interlaken

Auf Anregung von Fischern prüfte der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee UTB 2010 mit dem Büro Impuls AG in Thun das Aufwertungspotential der Bödeli-Aare. Ein verbesserter Wasserzugang sowie die Erneuerung des von Stürmen zerzausten Englischen Gartens stiess auf Interesse bei der Gemeinde Interlaken. Der UTB unterstützte das Fundraising und verhalf damit dem Projekt zum Durchbruch. Es gibt noch viel zu erzählen. Haben wir ihr Interesse geweckt? Sie erfahren mehr in unserem Jahrbuch 2020. Im Juni 2020 konnte der neu gestaltete Englische Garten mit einem Einweihungsfest der Öffentlichkeit übergeben werden.





Die neuen Treppen im Englischen Garten
Die neuen Treppen im Englischen Garten

Chly Rüedisberg, Gunten

Schon lange plante der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB) die Neugestaltung der eigenen Parzelle in Gunten. Im 2019 wurde der schöne Aussichtspunkt fertiggestellt. Neophyten wurden entfernt, die Löffelsteinmauer durch eine Trockensteinmauer ersetzt und der Aussichtsplatz vergrössert und mit einem einladenden Bänkli zum Verweilen bestückt. Das Projekt verbindet eine ökologische Aufwertung mit einem Mehrnutzen für die Besucherinnen und Besucher.

Aktiv in der Region für unsere schöne Landschaft!



Chly Rüedisberg: ein gemütlicher Fleck
Chly Rüedisberg: ein gemütlicher Fleck

Trockenmauer Ringgenberg

Nachdem im 2017 bereits der östliche Teil des Pilgerweges in Ringgenberg saniert wurde, konnte im Spätherbst 2018 mit der Etappe West begonnen werden. Der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee (UTB) übernahm jeweils die Trägerschaft. Das Projekt beinhaltete nebst der Sanierung der Trockensteinmauern auch die Aufwertung mittels Hecken und dem Erhalt einer alten Linde. Auch ein Apfelbaum wurde vor dem Fällen bewahrt, als sich herausstellte, dass es sich um die ProSpecieRara Sorte London Pepping handelt.

Entlang der Natursteinmauer im Teil West wurde zusätzlich die Entwässerungsschale saniert. Ursprünglich mit Steinen im Zement erstellt, besteht die neue Schale aus trocken gesetzten, hochgestellten Natursteinen, passend zu der Trockensteinmauer.

Mehr zum Projekt finden sie im Jahrbuch 2020.





Die neue Trockenmauer des Pilgerweges in Ringgenberg
Die neue Trockenmauer des Pilgerweges in Ringgenberg

Schilfschutz Gwattlischenmoos, Thunersee

Ersatz Schwemmholzzaun und Aufwertungsmassnahmen

Die raren und wertvollen Wasserschilfbestände des Naturschutzgebietes Gwattlischenmoos wurden seit 1995 durch einen Zaun vor Schwemmholz aus der Kander geschützt. Als der alte Zaun morsch wurde, initiierte die Abteilung Naturförderung des Kantons Bern (ANF) ein Projekt, welches nebst der Erneuerung des Schilfschutzzauns zahlreiche Aufwertungsmassnahmen vorsah. Der UTB übernahm die Bauherrschaft, begleitete Projektierung, Planung, Ausführung und administrierte das Rechnungswesen.

Um die bestehenden Schilfbestände besser vor Wellenschlag zu schützen, wurden an geeigneten Stellen im See vor dem Naturschutzgebiet Wurzelstöcke verankert und ein Riff geschüttet, zudem wurde das Wasserschilf mittels Initialpflanzungen gefördert.

Möchten sie mehr darüber erfahren? Im Jahrbuch 2021 finden sie einen ausführlichen Artikel.





Die Wurzelstöcke werden vorbereitet für das Gwattlischenmoos
Die Wurzelstöcke werden vorbereitet für das Gwattlischenmoos
Naturschutzgebiet mit Wurzelstöcken im Gwattlischenmoos
Naturschutzgebiet mit Wurzelstöcken im Gwattlischenmoos
Der Ersatz Schwemmholzzaun im Gwattlischenmoos
Der Ersatz Schwemmholzzaun im Gwattlischenmoos

Bodenwald – Aufwertung eines seltenen Feuchtwaldes

 

Der Bodenwald in Amsoldingen ist ein spezielles Waldgebiet. Durch die vorhandene Senke sowie den undurchlässigen Boden verbleibt das Wasser länger als anderswo im Wald. Dadurch entstehen Lebensräume für seltene Arten. Diese Lebensräume waren aufgrund einer Drainage nur noch reliktartig vorhanden. Deshalb wurde der Bodenwald zur Erhaltung der Biodiversität und zur Aufwertung des seltenen Lebensraumes revitalisiert. Ziel war es, die natürliche Durchnässung zu reaktivieren.

 

Der Uferschutzverband hat für das Projekt die Trägerschaft übernommen. Der Ökofonds Thun hat massgeblich dazu beigetragen, dass das Projekt realisiert werden konnte. Von Beginn weg waren alle Involvierten, wie die Burgergemeinde Amsoldingen, die Bewirtschafter sowie die Fachstellen des Kantons dem Projekt positiv gesinnt.



Der Bodenwald während der Renaturierung
Der Bodenwald während der Renaturierung
Der Bodenwald in Amsoldingen wird wieder Feuchtgebiet
Der Bodenwald in Amsoldingen wird wieder Feuchtgebiet


Der Bodenwald grünt nach dem Umbau
Der Bodenwald grünt nach dem Umbau
Der Bodenwald nach den Arbeiten
Der Bodenwald nach den Arbeiten
Der Bodenwald in Amsoldingen wird wieder Feuchtgebiet
Der Bodenwald in Amsoldingen wird wieder Feuchtgebiet

 

 







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Bank: AEK BANK 1826, 3602 Thun,
IBAN CH88 0870 4045 0786 7310 9

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Haben Sie Fragen?

Wenden Sie sich an Monika Rüegg, Leiterin der Geschäftsstelle.




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