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Naturschutzgebiet Weissenau
Entstehung des Naturschutzgebietes Weissenau
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1931
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Schaffung eines Vogelschutzgebietes
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1940
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Provisorische Unterschutzstellung durch den Kanton
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1942
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Landerwerb durch den UTB
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1943
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Kantonales Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 16.24 Hektaren
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1964
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Erweiterung auf 44 Hektaren
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1981
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Erweiterung auf heutige Fläche von 49.7 Hektaren
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Das kantonale Naturschutzgebiet Weissenau ist eine naturnahe Uferlandschaft mit Schilfflächen, Riedwiesen, Auenwäldern und Gebüschstreifen. Es ist wertvoller Brut-, Rast- und Überwinterungsplatz für Wasservögel. Die Weissenau ist Auenobjekt von nationaler Bedeutung und gleichzeitig BLN-Gebiet (Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung).
Aufwertung durch Renaturierung
Im Rahmen der Neugestaltung des angrenzenden Golfplatzes konnten ab 1997/98 verschiedene Renaturierungsarbeiten mit Hilfe zahlreicher Beteiligter in Angriff genommen werden. Die Öffnung des alten Aarelaufs und weiterer Kanäle ermöglichen die aquatische Vernetzung des Gebietes. Pufferstreifen zwischen Riedland und Golfplatz wurden geschaffen und verstopfte Durchlässe zum See wieder durchgängig gemacht (Jahrbuch 2002, S. 133-148). Für Amphibien, wirbellose Tiere und seltene Pflanzengesellschaften wurden auf diese Weise neue Standorte geschaffen. Für zahlreiche Fischarten konnten Laichgelegenheiten gesichert werden. Durch angepasste, fachgerechte Pflege bleibt auch die Attraktivität als überregional bedeutender Erholungs- und Freizeitraum erhalten.
Unterhalt und Pflege
Das Schilf wird stellenweise jährlich geschnitten. Schwemmholz und Unrat müssen immer wieder weggeräumt werden. Wege sind zu unterhalten. Nistkästen für Vögel werden gereinigt oder ersetzt. Ufermauern und Wellenbrecher (Pfähle und Zäune) müssen intakt sein. Alle diese Arbeiten erledigen der Uferschutzverband Thuner- und Brienzersee, Pro Natura Berner Oberland, der Vogelschutzverein Bödeli, der Fischereiverein und die Berner Wanderwege zusammen mit unzähligen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Ihnen sei an dieser Stelle herzlich gedankt!
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